Abschlussfeier der Fachschule für Sozialpädagogik

Farbenspiele des Lebens

Abschluss Sozialpädagogik 2017

Abschluss Sozialpädagogik 2017


Ein abwechslungsreiches Programm mit eindrucksvollen Aus – und Rückblicken wurde in der Aula der Matthias-Erzberger-Schule den anwesenden Gästen geboten. Für insgesamt 137 Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Sozialpädagogik ging die Schul- bzw. Praktikumszeit zu Ende. Diese sind die Schülerinnen und Schüler der Oberkurse, die teilweise auch das Zeugnis der Fachhochschulreife erworben haben, und die Absolventinnen und Absolventen, die mit der staatlichen Anerkennung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher nun am Ziel ihrer Berufsausbildung angelangt sind. Ebenfalls mit dabei waren auch Schulfremde, die sich zunächst extern auf die Prüfung zur staatlich anerkannten Erzieherin oder Erzieher vorbereitet hatten.
Die Schulleiterin der Matthias-Erzberger-Schule, Oberstudiendirektorin Hildegard Ostermeyer, gratulierte zu Beginn allen Absolventinnen und Absolventen und ermutigte dazu, sich mit Courage auch den Misserfolgen des Lebens zu stellen und gestärkt weiterzugehen.
Fachabteilungsleiterin Michaela Baur gratulierte ebenfalls und stellte das Motiv der Einladung „Farbenspiel“ in den Mittelpunkt ihrer Rede. Die Vielfältigkeit der Farben symbolisiere das Leben und den Alltag der Absolventinnen und Absolventen. Das Farbenspektrum umfasse zahlreiche Religionen, Kulturen, Sprachen und die Altersspanne zwischen 19 und 50 Jahren und würde tiefe und bunte Erfahrungen und Entwicklungen eines Lebens bezeugen, so Baur in ihrer Abschlussrede.
Zwischen den Zeugnisausgaben zeigten die Abgänger vielfältige und individuelle Ideen. Eine Klasse präsentierte ihre persönlichen Gründe zum Lachen in Form eines heiteren Einblicks in den Schulalltag. Eine andere Klasse lud zum Mittanzen ein und präsentierte in Reimform Überraschendes zu einzelnen Lehrerpersönlichkeiten. Die Klasse der praxisintegrierten Ausbildung (TZ 3/IT 3) stellte ihr musikalisches Können unter Beweis und präsentierte ihre eigene kreative Version von „Clap your hands“.
Die Klassenlehrerinnen Andrea Hoferer, Stefanie Schmidt und Luitgard Kasper-Merbach sowie der Klassenlehrer Dr. Andreas Stehle richteten persönliche Worte an die Absolventinnen und Absolventen und erinnerten, mit etwas Wehmut, an die wertvolle gemeinsame Zeit.
Anschließend wurden den Berufspraktikantinnen und Berufspraktikanten durch ihre Praxislehrkräfte die staatliche Anerkennung und das Abschlusszeugnis überreicht.
Mit einem Abschlusssegen durch die Religionspädagoginnen Michaela Baur und Isabel Wagner und dem Anhören des Biberacher Schützenliedes endete dann der offizielle Teil der Abschlussfeier.
Kompetent moderiert wurde die Abschlussgala von zwei Schülerinnen der Oberkurse.
Im Anschluss hatten die zahlreichen Gäste Gelegenheit, sich am reichhaltigen Buffet zu bedienen, sich auszutauschen und zu feiern.

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23 Absolventinnen und Absolventen des Berufskollegs erlangen die Fachhochschulreife

Foto: Die Absolventinnen und Absolventen des Berufskollegs zur Erlangung der Fachhochschulreife

Im einjährigen Berufskolleg zur Erlangung der Fachhochschulreife an der Matthias-Erzberger-Schule haben alle angetretenen Schülerinnen und Schüler die Abschlussprüfung bestanden. Alle Absolventinnen und Absolventen dieser Schulart haben bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung und werden sich nun für Studienplätze an Fachhochschulen in und außerhalb der Region bewerben.
Den Titel des Jahrgangsbesten mit einem Schnitt besser als 1,3 teilen sich dieses Jahr die drei Schüler Thomas Beck (Biberach), Linus Betz (Ehingen) und Fabio Günther (Ummendorf). Schülerinnen und Schüler mit einem Schnitt von besser als 1,9 bekommen eine Belobigung. Folgende Schülerinnen und Schüler können sich darüber als Anerkennung für ihre guten Leistungen freuen:
Marcel Göringer (Ochsenhausen), Hanna Hildenbrand (Biberach), Anna Maria Jörg (Maselheim), Katic Janine Christin (Laupheim), Patrick Steinhauser (Gutenzell)
Die Allgemeine Fachhochschulreife erhalten haben diese Schülerinnen und Schüler:
Regina Birk (Steinhausen), Selina Dilger (Burgrieden-Rot), Leonie Theresa Fischer (Burgrieden-Bühl), Philipp Fürst (Biberach), Julian Jakesch (Altheim/Schemmerhofe), Natalie Katrin Katic (Laupheim), Karlo Köppe (Biberach), Nicole Kösling (Schwendi), Robyn Kröner (Burgrieden), Benjamin Michael Lang (Ochsenhausen), Norena Susanna Linder (Biberach-Ringschnait), Maik-Nico Miller (Burgrieden-Rot), Isabelle Karin Scheffler (Ummendorf), Daniel Mike Schelkle (Rot an der Rot), Swetlana Sidorov (Aulendorf)

Lehrerin zum „Teaching Spirit“-Programm im Rahmen der 67. Nobelpreisträgertagung eingeladen

Mitte: Klaus von Klitzing, Nobelpreis 1985, Rechts: Wiest-Ladenburger Links: „Teaching Spirit“-Teilnehmerin

Bei der 67. Nobelpreisträgertagung in Lindau, die dieses Jahr ganz im Zeichen der Chemie stand, trafen sich Ende Juni rund 30 Nobelpreisträger aus aller Welt eine Woche lang mit ca. 450 Nachwuchswissenschaftlern und Gästen zum gegenseitigen Austausch.

Dr. Uta Wiest-Ladenburger, Oberstudienrätin an der Matthias-Erzberger-Schule, wurde im Rahmen dieser Nobelpreisträgertagung zum „Teaching Spirit“- Programm für deutschlandweit knapp 20 Lehrerinnen und Lehrer eingeladen.
Ziel des „Teaching Spirit“-Programms ist es, den Einsatz besonders engagierter Lehrkräfte zu würdigen sowie den Wert und die Bedeutung der naturwissenschaftlichen Bildung an Schulen zu betonen.

Dr. Uta Wiest-Ladenburger war im Vorfeld als eine von fünf Personen durch die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ nominiert worden. Sie wurde anschließend von den Organisatoren der Nobelpreisträgertagung aus der Gesamtzahl der Nominierungen verschiedener Institutionen ausgewählt.

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100 Abiturientinnen und Abiturienten haben es geschafft!

Abitur an den Beruflichen Gymnasien der Matthias-Erzberger-Schule mit Schnitt von 2,2

100 Abiturientinnen und Abiturienten haben es geschafft!

Es ist geschafft. 100 Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 13 der Beruflichen Gymnasien der Matthias-Erzberger-Schule haben das Bestehen ihrer Abiturprüfungen in der Biberacher Gigelberghalle gefeiert. Mit einem bunten Programm ließen die Abiturientinnen und Abiturienten auf ihrem Abiball mit einem Augenzwinkern noch einmal die vergangenen drei Jahre ihrer Schulzeit auf dem Ernährungswissenschaftlichen (EG), dem Sozialwissenschaftlichem (SG), dem Gesundheitswissenschaftlichen (SGG) und dem Biotechnologischen Gymnasium (BTG) Revue passieren. Dies erfolgte einerseits filmisch, andererseits auf der Bühne durch Tanzeinlagen oder Spiele, bei denen die Lehrerinnen und Lehrer gefordert waren.
Feiern gab es dieses Jahr wahrlich genug. 100 Schülerinnen und Schüler der Abiturklassen haben ihr Ziel erreicht und die Allgemeine Hochschulreife in der Tasche. Mit einem Gesamtschnitt von 2,2 dürfte sich die Matthias-Erzberger-Schule auch dieses Jahr wieder ganz oben im landesweiten Abitur-Ranking wiederfinden.
Hildegard Ostermeyer, die Schulleiterin der Matthias-Erzberger-Schule, ermutigte in ihrer Festrede den nun scheidenenden Abiturjahrgang, sich den neuen Chancen und Herausforderungen der kommenden Lebensabschnitte aktiv zu stellen.

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Spendenlauf für Kamerun

SMV Spendenlauf für Kamerun

Die SMV der Matthias-Erzberger-Schule organisierte einen Spendenlauf, der am Dienstag, den 23. Mai 2017 von 14 bis 16:30 Uhr stattfand, um mit dem erlaufenen Betrag die „Eder & Mollè Stiftung“ zu unterstützen. Die Matthias-Erzberger-Schule spendet nun schon seit über 15 Jahren an diese Stiftung in Kamerun, mit der Gewissheit, dass das Geld ankommt.
Die Eder & Mollè Stiftung unter der Leitung von Frau Dr. Eder aus Riedlingen hilft jungen Mädchen und Frauen in Kamerun, die aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit keine Arbeit haben und oftmals ausgenutzt oder sogar sexuell genötigt werden. Viele müssen sich zur Sicherung des Lebensunterhalts sogar prostituieren. Oft fehlt es den jungen Frauen und Mädchen auch an Halt in der eigenen Familie. Die Stiftung hilft, indem sie diesen Frauen eine professionelle Ausbildung als Schneiderin sowie ein stabiles soziales Umfeld anbietet. Mit dem Abschluss der Lehre, die auch vom Staat anerkannt wird, können sich die Frauen schließlich einen sicheren Lebensunterhalt verdienen und sich ihre eigene Existenz sichern.
Bei herrlichem Wetter kamen mehr als 350 Schülerinnen und Schüler im Biberacher Stadion zusammen. Musik und Zuschauer motivierten die Läufer. Nachdem alle Anwesenden begrüßt worden waren und nochmal der Zweck dieser Veranstaltung erläutert wurde, machten sich um 14:00 Uhr Lehrer und Schüler zum Start bereit, um für den guten Zweck zu laufen. Der Lehrer Stephan Schneider lief 40 Runden, knapp gefolgt von Javad Yosoofi aus der Klasse VABR mit 39 Runden.
Den höchsten Spendenbetrag erliefen die Schülerin Maren Polzer und die Lehrerin Christine Eisenmann mit jeweils 85 Euro. Der Gesamtbetrag des Spendenlaufs beläuft sich auf sagenhafte 1627,50 Euro.

MES schickt erfolgreiche Radteams

Die erfolgreichen Radsport-Damen der MES

Nach nur zehn Wochen intensiven Trainings mit dem Schwerpunkt Durchhaltevermögen, Grundkenntnisse Fahrtechnik Mountainbike und Kondition haben sich drei Mannschaften zu je vier Schülerinnen und Schülern aus den Klassen VABG1/2 und VABO1/2 am 05.05.2017 in Münsingen bei „Jugend trainiert für Olympia- Radsport“ ihrem ersten Wettkampf in dieser Disziplin gestellt. Am Start waren 440 Athleten aus allen Teilen Baden-Württembergs, die diese Sportart meist schon länger und sehr professionell betreiben.
Ganz im Sinne des olympischen Geistes „Dabei sein ist alles“ ließen sich die Amateursportler der MES von der starken Konkurrenz aber nicht beirren und gingen bis an ihre eigenen Leistungsgrenzen. Die Strecke von 1,2 Kilometer Länge im Bike Park Münsingen mit einigen steilen Steigungen- und Abfahrten, engen Kurven, verblockten Stellen und Kuppen war für die MES-Schüler technisch sehr anspruchsvoll. Nach dem Regen war der Untergrund zudem noch sehr schmierig, so dass die erdigen oder steinigen Abfahren Überwindung kosteten.
Die Stimmung in der Mannschaft war hervorragend und alle feuerten sich gegenseitig an. Unverzichtbar waren vor allem auch die „ Betreuungsschüler“, die den Wettkämpfern die jeweilige Startbox zeigten, technische Probleme am Rad behoben, auf die Startzeiten achteten und auch Getränke organisierten. Nicht zu unterschätzen war auch die Bedeutung des Fanclubs der Klasse VABG2, der extra angereist war, um die Athleten zu unterstützen.

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Matthias-Erzberger-Schule: Volle Power seit 40 Jahren

Frau Mischke und Frau Funk

Mit Susanne Funk und Hedi Mischke begehen zwei erfahrene Kolleginnen der Matthias-Erzberger-Schule ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. Beide sind seit 1977 im Schuldienst.
Susanne Funk unterrichtet als Oberstudienrätin die Fächer Hauswirtschaft, Geschichte mit Gemeinschaftskunde und Deutsch. 1999 kam die gebürtige Biberacherin von Leutkirch wieder zurück in ihre Heimatstadt, wo sie seit dem an der Matthias-Erzberger-Schule tätig ist. Methodisch und fachlich hält sie sich durch zahlreiche Fortbildungen auf dem neuesten Stand. Ihre große Belastbarkeit, die sie sich bis heute bewahrt hat, zeigt sich u.a. darin, dass sie sich neben dem Unterricht auch stark für die Belange des Kollegiums einsetzt. Sie war lange Mitglied und auch Vorsitzende des Örtlichen Personalrats. Zudem war sie als Mentorin für Referendare und als Mitglied des Prüfungsausschusses der Hauswirtschafterinnen tätig. Bis heute verwaltet sie die Lernmittel der gesamten Schule. Susanne Funk genießt nicht nur in der Schülerschaft hohes Ansehen, sondern auch im Kollegium. Sie hat stets ein offenes Ohr und motiviert durch ihre aufgeschlossene und freundliche Art.

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Seminarkurs der MES in Ungarn

Die Biberacher Delegation vor dem Denkmal König Belas III., dem Namensgeber des ungarischen Partnergymnasiums

Elf Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe der Matthias-Erzberger-Schule sind in Begleitung ihrer Lehrer Martina Barghorn-Ghosh und Christian Sander zur ungarischen Partnerschule nach Baja in Südungarn aufgebrochen. Im Rahmen des Seminarkurses befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit ungarnspezifischen Themen. Das Spektrum reicht hier von geschichtlichen Themenstellungen – wie z.B. der „Asternrevolution“ 1918 – bis hin zu aktuellen Fragen der derzeitigen ungarischen Flüchtlingspolitik. Nach einem Zwischenstopp in Budapest mit Besuch u.a. des ungarischen Nationalmuseums reiste die Gruppe nach Baja weiter, wo die Erzberger-Schüler in Gastfamilien untergebracht wurden.

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Neue Konfliktlotsinnen an der MES

Gemeinsam Lösungen finden

Konfliktlotsen MES

Geschafft! Die neuen Konfliktlotsinnen erhalten ihre Zertifikate
vorne von links nach rechts: Angelika Götz, Theresa Ruckgaber, Irene Dautel, Lisa Jelecek.
hinten von links nach rechts: Schulsozialarbeiterin Kerstin Lott, Schulleiterin Hildegard Ostermeyer, Fachabteilungsleiterin MIchaela Baur, Lehrerin und Mediatorin Luitgard Kasper-Merbach.

Im Rahmen des Wahlpflichtfaches „Mediation“ wurden an der Matthias-Erzberger-Schule/Fachschule für Sozialpädagogik vier Schülerinnen unter Leitung von Mediatorin und Lehrerin Luitgard Kasper-Merbach zu Konfliktlotsinnen ausgebildet. Sie können nun ihre Arbeit und den Einsatz für die Schule beginnen.

Die Konfliktlotsinnen machen es sich zur Aufgabe, im Falle einer Auseinandersetzung zwischen zwei SchülerInnen eine Gesprächsbasis zu ermöglichen. Diese auf bestimmten Regeln wie z. B. dem gegenseitigen Zuhören und dem Verfahren der „Mediation“ basierende Kommunikationsgrundlage soll in eine einvernehmliche Lösung münden. Die „Peer-Mediation“ beruht darauf, dass SchülerInnen untereinander, innerhalb der Peer-Group, häufiger und unkomplizierter ins Gespräch kommen und auch bereiter sind, Lösungen für ihre Konflikte zu finden und anzunehmen.

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Deutsch-französischer Schüleraustausch zwischen der MES und dem Lycée Amblard in Valence

Frankreichaustausch 2017

Bereits zum dritten Mal fand ein Schüleraustausch mit dem beruflichen Gymnasium Amblard in Valence und der Matthias-Erzberger-Schule statt. Die Schülergruppe aus Valence verbrachte in Begleitung von drei Lehrern 6 Tage in Oberschwaben. Untergebracht waren sie bei deutschen Austauschfamilien. Die 15 Schülerinnen und Schüler aus fünf verschiedenen Klassen der Matthias-Erzberger-Schule, aus den 11. Klassen der gymnasialen Oberstufe und aus der 2 –jährigen Berufsfachschule, waren tolle Gastgeber, die ihren französischen Gästen die oberschwäbische Kultur und Küche näher brachten.

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