Qualitätsentwicklung

Die Matthias-Erzberger-Schule befindet sich seit dem Schuljahr 2006/07 in einem kontinuierlichen Qualitätsentwicklungsprozess. Nachdem in den ersten 2 Jahren eine Analyse der Situation unserer Schule und darauf aufbauend die Entwicklung eines Leitbildes im Vordergrund stand, sind wir im Schuljahr 2008/09 in den OES-Prozess des Landes Baden-Württemberg eingestiegen. Als “operativ eigenständige Schule” haben wir uns für die folgenden Schuljahre Entwicklungschwerpunkte gesetzt, in denen einzelne Qualitätsbereiche untersucht und entwickelt werden sollen.

Schuljahr 2008/09

Projektmanagement:
An der MES wird ein Projektmanagement installiert. In Qualitätsentwicklungsprojekten werden verschiedene Bereiche bearbeitet. Ein systematisches Projektmanagement stellt dabei sicher, dass die Projektziele in Abstimmung mit dem Leitbild und übergeordneten Schulentwicklungszielen gewählt sind und dass die Ergebnisse der Projekte nachhaltig wirken.
schulinterne Infomations- und Kommunikation:
Es wird mit dem Aufbau eines Handbuches begonnen, in dem Abläufe, Verfahren des Schulalltags, Checklisten und Formulare für das Kollegium in digitaler Form zur Verfügung stehen.
Der Aufbau eines Intranets mit der Möglichkeit eines externen Zugriffs auf das Handbuch und die Vertretungsplandaten wird vorbereitet.
Vertretungsplandaten sind über das Schulnetz in jedem Klassenzimmer (auch über Schüler-PCs) abrufbar.

Schul- und Klassenklima:
Das Kollegium setzt sich auf einem Pädagogischen Tag mit der aktuellen Ausprägung verschiedener Jugendkulturen auseinander und entwickelt klassen- oder schulartbezogen Projekte, die der Verbesserung des Schul- und Klassenklimas dienen, indem Schülerinnen und Schüler in ihren sozialen Kompetenzen gestärkt werden.

 

Schuljahr 2009/10

Individualfeedback:
Die Methode des Feedbacks wird eingeführt. Durch das gezielte Einholen von Rückmeldungen zum eigenen pädagogischen Handeln entwickeln Lehrkräfte ein Instrument, um ihr professionelles Handeln zu überprüfen und weiterzuentwickeln. In diesem Schuljahr liegt der Schwerpunkt auf dem Schüler/Innen-Lehrkräfte-Feedback. Alle Lehrer der MES befragen eine Klasse zu ausgewählten Aspekten des Unterrichts.

Selbstevaluation:
Es bildet sich ein Expertenteam aus 5 Lehrkräften, die sich in unterschiedlichen Bereiche der Datenerhebung und Datenauswertung einarbeiten. Dieses Team unterstützt mit seinem Fachwissen die Projektgruppen und die Schulleitung bei der professionellen Erhebung und Auswertung von Daten, die der Qualitätssicherung und-entwicklung dienen.

schulinterne Infomations- und Kommunikation:
Das Intranet wird zu Beginn des Schuljahres eingerichtet .

 

Schuljahr 2010/11

Prozessmanagement:
Aufbauend auf dem Instrument des Handbuches einerseits und den Erfahrungen aus zwei Jahren Arbeit in Qualitätsentwicklungsprojekten werden zentrale Abläufe im Schulalltag beschrieben und vernetzt. Eine Prozesslandschaft entsteht, die effektives Arbeiten ermöglicht.

Individualfeedback:
Die Methode des Feedbacks wird erweitert. In diesem Schuljahr liegt der Schwerpunkt auf der Einführung des Lehrkräfte-Lehrkräfte-Feedback. Lehrer der MES bilden Tandems oder Teams und holen sich von Kolleginnen oder Kollegen Rückmeldungen zu ausgewählten Aspekten des Unterrichts.

Unterrichtsqualität:
Fragen der Unterrichtsgestaltung rücken in den Mittelpunkt. Aufgrund der Erfahrungen aus dem Individualfeedback bildet sich ein pädagogischer Konsens was “Guten Unterricht” betrifft.

 

Schuljahr 2011/12

Fremdevaluation:
in diesem Schuljahr stellen wir uns der Fremdevaluation durch ein unabhängiges Institut. Das Landesinsititut für Schulentwicklung wird unser Qualitätsmanagement unter die Lupe nehmen und uns Rückmeldung zum Stand unserer Entwicklung geben. Aufgrund dieser Rückmeldungen und aufrund der von uns durchgeführten Selbstevaluationen werden Zielabsprachen für die nächsten Jahre festgelegt, auch in Absprache mit dem Regierungspräsidium, der für uns zuständigen Schulaufsichtsbehörde.
 
 

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