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November 2015

Burger meets Bretzel

Matthias-Erzberger-Schule und Wade Hampton High in Greenville (SC) starten Schulprojekt „Burger meets Bretzel“
Ernährung, Sport und Gesundheit stehen im Fokus – Neue Schulpartnerschaft eingeläutet

Zwölf Schüler des sechsjährigen beruflichen Gymnasiums mit dem Profil „Ernährung, Soziales und Gesundheit“ und die drei Lehrer Alfonsa Galvano, Marianne Jung und Christian Ochem sind am 2.11.2015 von ihrer zweiwöchigen Projektfahrt zur Wade Hampton High School in Greenville, South Carolina, zurückgekehrt. Das fächerübergreifende Schulpartnerschaftsprojekt zwischen den schwäbischen und amerikanischen Partnern, welches unter dem Thema „Burger meets Bretzel“ stand, rückte Ernährung, Sport und Gesundheit in den Fokus. So kochten die schwäbischen Schüler typische regionale Rezepte aus Oberschwaben und Umgebung nach, fotografierten die fertigen Gerichte und gestalteten daraus den deutschen Teil eines gemeinsamen zweisprachigen schwäbisch-amerikanischen Kochbuchs, zu dem ihre amerikanischen Freunde ebenfalls landestypische Rezepte beitrugen. Bei einem Sport- und Gesundheitstag im Falls Park von Greenville erlernten die Schüler dann unter Anleitung der Sportlehrerin Marianne Jung Tai-Chi-Entspannungsübungen sowie Atem- und Gymnastikübungen, die im täglichen Leben leicht wieder umgesetzt werden können.
Der Lehrerin Alfonsa Galvano lag darüber hinaus auch der Projektfilm „Burger meets Bretzel“ sehr am Herzen: „Unsere Schüler und unser Chefregisseur Luis Kemper haben in Zusammenarbeit mit ihren amerikanischen Partnern einen wirklich tollen Film über die schwäbisch-amerikanische Esskultur sowie über typische Klischees gedreht. Es ist wichtig, Vorurteile auf diese Art abzubauen und zu bekämpfen.“ So kam Mona Kölle, Schülerin des 6ESG dann auch zum Schluss: „Man kann sich sehr wohl auch in den Vereinigten Staaten richtig gut und gesund ernähren! Und was Sport und Bewegung angeht, können wir uns hier in Deutschland viel von der amerikanischen Partnerschule abgucken – die Sportangebote sind einfach gigantisch. Man kann hier Cross Country, Tennis, Basketball, Baseball, American Football, und Kraftsport im Schulunterricht auf einem richtig professionellen Niveau betreiben.”
Emma Bücheler hat vor allem die Offenheit der Amerikaner sehr beeindruckt: „Die Menschen hier sind aufgeschlossen und gehen direkt auf einen zu, sie haben wirklich keine sozialen Berührungsängste. Und sprachlich kann ich mich dank dieses Austauschs viel besser spontan ausdrücken. Als Revanche habe ich dann meine Gastfamilie mit echten schwäbischen Spätzle bekocht“ schmunzelt Emma. „Es sind genau diese positiven Erfahrungen, die wir alle als zusammenwachsende Weltgemeinschaft bitter nötig haben“, sagt Christian Ochem, Koordinator für internationale Schulpartnerschaften an der MES. „Die Tatsache, dass es sich nicht um einen reinen Schüleraustausch handelte, sondern um ein gemeinsames Projekt mit echten Ergebnissen, stärkt die Nachhaltigkeit unserer neuen Schulpartnerschaft. Und für unser sechsjähriges Gymnasium ist eine Schulpartnerschaft mit den USA einfach ein Traum“. Präsentationen, welche die Schüler im amerikanischen Unterricht über Oberschwaben hielten und eine gemeinsame Halloween-Abschlussparty begeisterten Deutsche und Amerikaner und rundeten die Projektfahrt ab.

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