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Januar 2026
Jugend forscht als Teil des Unterrichts: Matthias-Erzberger-Schule setzt auf forschendes Lernen
Mit der festen Einbindung des Wettbewerbs „Jugend forscht“ in den naturwissenschaftlichen Unterricht stärkt die Matthias-Erzberger-Schule ihr Profil im Bereich der praxisnahen MINT-Förderung. Besonders engagierte Schülerinnen und Schüler erhalten dabei die Möglichkeit, ihre Abiturprüfung in Chemie oder Biologie durch eine eigenständige experimentelle Arbeit zu ersetzen, die gleichzeitig beim bundesweit renommierten Wettbewerb eingereicht wird.
Der Weg zum Forschungsprojekt beginnt bereits in der Eingangsklasse: Im Fach „Naturwissenschaftliches Experimentieren“ erwerben die Schülerinnen und Schüler grundlegende Laborfertigkeiten und entwickeln erste eigene Fragestellungen. In der Jahrgangsstufe 1 werden diese im experimentellen Seminarkurs konkretisiert und wissenschaftlich bearbeitet, bevor die Projekte am Ende des Schuljahres bei „Jugend forscht“ angemeldet werden. In der Jahrgangsstufe 2 präsentieren die Teilnehmenden ihre Ergebnisse schließlich im Wettbewerbsrahmen.
Im aktuellen Schuljahr gehen vier Schülerinnen der Matthias-Erzberger-Schule mit drei Projekten an den Start. Sie untersuchen unter anderem den Lactoseabbau im Zusammenhang mit Lactoseintoleranz, die Wechselwirkungen von Mikroplastik und Bakterien am Beispiel von Polystyrol sowie den Einsatz von pH-Indikatoren zur Differenzierung säurebildender Bakterien. Die Themen zeigen eindrucksvoll, wie schulische Forschung aktuelle gesellschaftliche und wissenschaftliche Fragestellungen aufgreift.
Die erfolgreiche Teilnahme hat auch für die Schule selbst einen besonderen Stellenwert: Die Matthias-Erzberger-Schule ist nun berechtigt, das offizielle „Jugend forscht“-Schulsiegel zu führen. Damit wird ihr Engagement für forschendes Lernen und die Förderung naturwissenschaftlicher Nachwuchstalente sichtbar ausgezeichnet.
ÖFFNUNGSZEITEN SEKRETARIAT
Mo.-Do.: 7:15 - 12:15 Uhr
14:00 - 16:00 Uhr
Fr.: 7:15 - 12:15 Uhr


