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Aktuelles
März 2026
Finnlandaustausch für das ernährungswissenschaftliche Gymnasium erneut möglich
Zehn Tage lang hatte die Klasse 11 des ernährungswissenschaftlichen Gymnasiums die besondere Gelegenheit, die finnische Natur, Kultur und Lebensweise kennenzulernen. Insgesamt 25 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrkräfte reisten im Rahmen eines Austauschprojekts nach Oulu im Norden Finnlands und in die Hauptstadt Helsinki. Ermöglicht wurde die Reise durch die Kooperation der Matthias-Erzberger-Schule mit dem europäischen Förderprogramm Erasmus+.
Einblicke in Schule und Alltag in Finnland
Jeweils fünf Tage verbrachte die Gruppe in Oulu und Helsinki. Dort besuchten die Schülerinnen und Schüler zwei Campi des „SDO Diakonia College of Finland“ und erhielten Einblicke in das finnische Bildungssystem. Besonders der Besuch von Unterrichtsstunden sowie der Austausch mit den finnischen Schülerinnen und Schülern boten wertvolle Erfahrungen und neue Perspektiven auf Schule und Lernen.
Mut zur Kommunikation und Stärkung der Sprachkompetenz
Ein Aufenthalt im fremdsprachlichen Ausland erfordert Mut, auf andere Menschen zuzugehen und sprachliche Unsicherheiten zu überwinden. Durch den Kontakt mit den finnischen Austauschpartnern sowie durch zahlreiche Alltagssituationen während der Reise konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Englischkenntnisse deutlich verbessern. Diese Erfahrungen stärken nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern sind auch für den weiteren schulischen, beruflichen und persönlichen Weg von großer Bedeutung.
Fachliche Einblicke rund um Ernährung
Passend zum Profil des ernährungswissenschaftlichen Gymnasiums besuchte die Klasse den Lebensmittelkonzern Fazer, der für seine breite Produktpalette von Süßwaren, Backwaren und Haferprodukten bekannt ist. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in die Schokoladenproduktion und die Getreideverarbeitung. Außerdem setzten sie sich mit ihrer eigenen Ernährung auseinander, indem sie virtuell eine ausgewogene Mahlzeit zusammenstellten. Ein weiteres Highlight war das gemeinsame Backen von Pullas – den in Finnland sehr beliebten Zimtschnecken.
Naturerlebnisse und finnische Traditionen
Unvergesslich bleiben vor allem die zahlreichen Erlebnisse in der Natur. In Oulu konnten die Schülerinnen und Schüler über das zugefrorene Meer laufen, auf einer Eisbahn durch die Natur Schlittschuh fahren und mitten in der Stadt Schlitten fahren. Eine besonders typisch finnische Erfahrung war der Saunagang im Freien mit anschließendem Sprung in den eiskalten Fluss. Auch der Besuch eines Nationalparks mit Outdoor-Grillen und Schneewanderungen sowie der Besuch eines Floorballspiels – einer in Finnland sehr beliebten Sportart – gehörten zum abwechslungsreichen Programm.
Stärkung der Klassengemeinschaft
Neben den fachlichen und kulturellen Eindrücken trug die Reise auch maßgeblich zur Stärkung des Klassenzusammenhalts bei. Durch gemeinsame Erlebnisse und Herausforderungen ist die Gruppe noch enger zusammengewachsen. Die Schülerinnen und Schüler unterstützten und motivierten sich gegenseitig – Erfahrungen, die weit über die Reise hinaus wirken werden.
Dankbarkeit für eine besondere Erfahrung
Möglich wurde diese besondere Erfahrung vor allem durch die finanzielle Unterstützung des Erasmus+-Programms sowie durch das Engagement der begleitenden Lehrkräfte. Für die gesamte Gruppe bleiben die zehn Tage in Finnland eine unvergessliche Zeit, an die sie noch lange zurückdenken werden.
ÖFFNUNGSZEITEN SEKRETARIAT
Mo.-Do.: 7:15 - 12:15 Uhr
14:00 - 16:00 Uhr
Fr.: 7:15 - 12:15 Uhr


